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Bericht vom 10. März 2016 + Nachtrag vom 08. März 2018

 Jetzt reicht es endgültig ...

 ... nun wird den deutschen Sparern und Kleinanlegern endgültig der Hahn zugedreht.
Am 10. März 2016 hat die Europäische Zentralbank beschlossen und bekannt gegeben den bestehenden
Leitzins von 0,05% auf 0,00% zu senken.
Gleichzeitig werden Banken, die überschüssiges Geld bei der EZB "parken", mit einem Minuszins bestraft,
um die Banken zu ermahnen die kostenfreien Gelder, in Form von Krediten, in die allgemeine Wirtschaft
fließen zu lassen. Dieser Strafzins galt schon 2014, mit 0,3 % Zinsen, und wird jetzt auf 0,4 % erhöht.
Banken können sich nun bei der Europäischen Zentralbank Geld zum Nulltarif leihen!

Schon lange wurden Sparbuch-Sparer und Tagesgeld-Konten nur mit 0,1 bis 0,3 % Zinsen belohnt -
diese Zeiten werden nun auch vorbei sein, denn warum sollen Banken auf Spargelder Zinsen zahlen,
wenn die EZB zinsfrei Geld verteilt.
Die Sparer können froh sein, wenn die Banken von Kontoinhabern nicht einen Minuszins für "parkende"
Gelder verlangt, wie die EZB es bei den Banken praktiziert.

Auch mit befristeten Festgeldanlagen, Renten-Sparverträgen und Staatsanleihen
werden keine Zinsen mehr zu erzielen sein. So werden auch unsere
"Eisernen Reserven für Notfälle, Anschaffungen, Reparaturen oder Autoansparungen usw."
ebenfalls nur zinslos auf irgendwelchen Konten "parken" und von der Inflation entwertet werden.

Wir sollten uns an eine alte Weisheit aus dem Wilden Westen erinnern:
"Steig ab, wenn das Pferd tot ist".

Also rücken jetzt vermehrt die Begriffe "Börse - Aktien - Fonds - Trading" in den Focus.
Den Begriff "traden", der kurzfristigsten und ungebundenen Gelegenheit an der Börse Gewinne zu erzielen,
möchten wir auf dieser Webseite an Hand von Beispielen näher erläutern.

Schon vor 2 Jahrzehnten entstand die Möglichkeit für Privatpersonen an der Börse als "Trader" (Händler)
zu spekulieren, allerdings nur über einen Broker (engl.), ein Börsen-Makler, Vermittler bzw
Zwischenhändler, der als Dienstleister für die Durchführung an der Börse zugelassen ist.
Hierbei handelt der Broker (Makler) auf Rechnung des Kunden (Trader) mit Wertpapieren, Aktien, Devisen,
Energie, Waren, Rohstoffen an Börsen. Für diese Transaktionen erhält er eine Vermittlungsgebühr.

Von dem jeweiligen Broker wird für den Trader eine Software zur Verfügung gestellt, die den Kurs des
erwählten Objektes in Echtzeit darstellt,
wie hier beispielsweise den deutschen DAX 30.
Die grünen Kerzen stellen den steigenden Kurs, die roten Kerzen den fallenden Kurs dar.
Nach beobachten des Kursverlaufs entscheidet der Trader, durch anklicken der BUY-Fläche (kaufen),
zum geeigneten Zeitpunkt, ob er auf einen vermutlich steigenden Kurs setzt.
Sobald der Kurs seine vorhergesagte Richtung ändert, drückt der Trader auf "X" für stop und beendet damit
im Sekundenbruchteil seinen Auftrag - durch die erzielte Differenz errechnet sich der Gewinn.
Die gleiche Prozedur ist auch bei fallenden Kursen möglich, indem statt BUY die SELL-Fläche (verkaufen)
angeklickt wird.

Wenn an jedem normalen Arbeitstag (220 Tage) im Jahr nur 10,00 EUR Gewinn erzielt werden und das ist
in wenigen Sekunden/Minuten möglich, summiert sich der Gewinn auf 2200,00 EUR/Jahr und dieser
Gewinn entspräche, bei 0,5 % Bank-Zinsen, einem Anlagevermögen von 440.000,00 EUR.
Nun kann darüber nachgedacht werden welche Summen erzielt werden könnten bei mehr Zeitaufwand
und bei höherem Tagesgewinn!

... siehe "Beispiel-Trade" in der Navigation.

Nachtrag der EZB-Entscheidung vom 08. März 2018:

  • Der Leitzins bleibt unverändert bei null Prozent.
  • Der Einlagezinssatz für Banken bleibt unverändert bei minus 0,4 Prozent.
  • Das Kaufprogramm für Staatsanleihen wird mit einem Niveau von 30 Milliarden Euro halbiert und läuft auf diesem Niveau zunächst bis September 2018 weiter.

Nachtrag der EZB-Entscheidung vom 13. Dezember 2018:

  • Der Leitzins bleibt unverändert bei null Prozent.
  • Der Einlagezinssatz für Banken bleibt unverändert bei minus 0,4 Prozent.
  • Das Kaufprogramm für Staatsanleihen wird ab Januar 2019 eingestellt und auslaufende Anleihen zunächst bis September 2019 beibehalten.
  • Sparer, die seit 2015 30 Milliarden an Sparzinsen eingebüßt haben, werden weiterhin benachteiligt.